In der vergangenen Woche stiegen die Ölpreise spürbar, weil geopolitische Spannungen rund um den Iran wieder stärker in den Markt eingepreist wurden und reale Angebots- und Nachfragedaten dies unterstützten. Besonders am Donnerstag kletterten die Notierungen zeitweise auf Mehrmonats-Hochs, wobei dann am Freitag der Preis durch Gewinnmitnahmen wieder etwas sank. Nachdem Befürchtungen über mögliche US-Militäraktionen gegen Iran und damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung zugenommen hatten, war eine Risiko-Prämie eingepreist wurden. Der Iran gilt als bedeutender OPEC-Produzent und seine Lage nahe der wichtigen Straße von Hormus ist für die Versorgungswege bedeutend.
Weitere fundamentale Faktoren wie eine gewisse Angebotsverknappung durch die Kaltwetterlage sowie ein teilweise schwächerer US-Dollar die Aufwärtsbewegung unterstützt.
Die Aufwärtsbewegung beim Heizöl besteht weiterhin. Durch das anhaltende Winterwetter ist der Verbrauch gesteigert und viele Verbraucher verfolgen aktuell die Preisentwicklung, da eventuell ein Nachkauf noch in der Wintersaison nötig ist.

| Bereich | Schlusskurs 28.01.2026 |
Schlusskurs 29.01.2026 |
Startkurs heute 30.01.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 30.01.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
98,85 | 99,74 | 100,20 | 0,5 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
67,80 | 70,14 | 70,00 | -0,2 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1934 | 1,1915 | 1,1925 | 0,1 % | ![]() |
